Schlagwort-Archiv: Fitness

Nicht vom Gymnastikkurs direkt ins Bett

(ots) – Um sich von der Anspannung des Tages zu befreien und eine schöne Bettschwere zu finden, ist Bewegung ein probates Mittel. Aber zwischen der Joggingrunde oder dem Gymnastikkurs und dem Zubettgehen sollten mindestens drei Stunden liegen, rät das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Sport kann nämlich dazu führen, dass das schlafnotwendige Hormon Melatonin später ausgeschüttet wird.

Schluss mit Diätfrust: Einfach mal stressfrei essen

Diät MaßbandFoto: www.flickr.com/photos/foto_db/

Frust über Diätsünden verursacht Stress und schürt das Verlangen nach mehr Süßem

Übergewichtige hören immer wieder, dass ihr Problem einer einfachen Formel folgt: Wer viel Energie zu sich nimmt und wenig verbraucht, nimmt zwangsläufig zu. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf achten sie penibel auf ihr Essen, sparen mit fad schmeckenden Lightprodukten Kalorien ein und können kleine „Sünden“ kaum ohne ein schlechtes Gewissen genießen. Für viele gehören die Worte „Diät und Verzicht“ zum Alltag, teilweise bereits seit der Kindheit. Doch damit geraten sie in einen Teufelskreis, der dem Wunsch nach einer Gewichtsreduktion oft entgegensteht.

Wer sich permanent mit seinem Essen beschäftigt und Angst vor einer zu hohen Kalorienzufuhr hat, erhöht das eigene Stresslevel. Das wiederum fördert den Appetit und das Verlangen auf süß-fettige Speisen. Dauerhafter Stress ist einer der stärksten aber meist unbewussten Risikofaktoren für Übergewicht. Eine ständige Freisetzung von Stresshormonen begünstigt im Körper vieler Übergewichtsgeplagter einen Kreislauf, der zu einer Unterversorgung des Gehirns beiträgt. Um sich mit neuer Energie zu versorgen, signalisieren die grauen Zellen Appetit auf Süßes. Daneben schüttet der Körper vermehrt das Hormon Ghrelin aus, das als körpereigenes Antidepressivum, gleichzeitig aber auch als starkes Hungersignal wirkt. Neben den vielen Alltagsstressoren wird Essen so zu einem weiteren Ärger- und Frustfaktor. Und deren Bewältigung verlangt nach einem geeigneten „Trostspender“: in vielen Fällen süß-fettige Genussmittel.

Letztlich sind zwar die aufgenommenen Kalorien für die zusätzlichen Pfunde auf der Waage verantwortlich. Doch das grundlegende Problem sind weniger kalorienreiche Speisen als vielmehr die emotionalen Gründe, die zum übermäßigen Verzehr führen. Das Erkennen und Vermeiden von Alltagsstressoren sowie ein entspannter Umgang mit Essen hilft Übergewichtigen langfristig mehr als Kalorienzählen.

Einen tiefgründigen Einblick über die Zusammenhänge zwischen Übergewicht, Stress, emotionalen Essverhalten sowie weiteren Risikofaktoren erläutert die Fachinformation „Adipositas – Medizinische Grundlagen“.

Fit durch Bienenkraft

Manuka-Honig wirkt stark antibakteriell. Foto: © neuseelandhaus.de / Wirths PR
Manuka-Honig wirkt stark antibakteriell.
Foto: © neuseelandhaus.de / Wirths PR

Einheimischer Imkerhonig ist empfehlenswert, um die körpereigenen Kräfte zu unterstützen. Verantwortlich dafür sind die in ihm enthaltenen so genannten Inhibine, die bisher noch wenig erforscht wurden. Bekannt ist allerdings, dass diese in ihrem Zusammenspiel eine leichte antibakterielle Wirkung besitzen.

Starke Wirksamkeit entfaltet der neuseeländische Manuka-Honig. In dieser besonderen Honigsorte fanden Wissenschaftler der TU Dresden eine ungewöhnlich hohe Konzentration des natürlich gebildeten antibakteriellen Wirkstoffs Methylglyoxal (MGO). Während andere Honige nur sehr wenig MGO enthalten (max. 10 – 20 mg/kg), kann Manuka-Honig sogar bis zu 800 mg MGO/kg enthalten. Die antibakterielle Kraft steigt dabei parallel zur Höhe des MGO-Gehalts. „Aktiv“ werden alle Manuka-Honige mit mehr als 100 mg MGO/kg genannt. Erst dann ist eine ausreichende antibakterielle Wirkung vorhanden. Weltweit durchgeführte Studien bestätigen unter anderem den effektiven Einsatz gegen das hartnäckige Bakterium Staphylococcus aureus, auch bekannt als MRSA oder „Krankenhauskeim“.

Zur täglichen Anwendung und damit der allgemeinen Stärkung der Abwehrkräfte eignet sich Manuka-Honig in der Stärke von MGO 100+ bis 250+. Bei entzündlichen Erkrankungen, Irritationen in Mund- und Rachenraum und schwereren Erkältungen verwendet man die höheren Stärken MGO 400+ und 550+. Dafür sollte man mehrmals täglich einen Teelöffel Manuka-Honig möglichst lange lutschen. Ein bekanntes Hausmittel bei kratzendem Hals oder fehlender Stimme ist Honig in warmem Tee oder Milch. Manuka-Honig behält dabei, im Gegensatz zu anderen Sorten, seine heilsame Wirkung, da das antibakterielle MGO weitgehend hitzestabil ist.

Manuka-Honig ist auch in Rachenspry, Lutschbonbons und Sirup für Kinder und Erwachsene enthalten. Diese Produkte sind speziell auf verschiedene Altersgruppen und Einsatzgebiete zugeschnitten. Sie unterstützen das angegriffene Immunsystem besonders effektiv. Erhältlich sind sie in Reformhäusern, Apotheken und im Internet, beispielsweise bei www.neuseelandhaus.de.

Aufgeweckt in den Frühling

Mit den ersten Sonnenstrahlen stellt sich bei den meisten von uns die Lust auf mehr Bewegung von allein ein - und das sollten wir unbedingt nutzen. Foto: AOK-Medienservice Freizeitlaeuferinn. Deutschland, Europa
Mit den ersten Sonnenstrahlen stellt sich bei den meisten von uns die Lust auf mehr Bewegung von allein ein – und das sollten wir unbedingt nutzen.
Foto: AOK-Medienservice

(ams). Mit den ersten Sonnenstrahlen stellt sich bei den meisten von uns die Lust auf mehr Bewegung von allein ein – und das sollten wir unbedingt nutzen. Ob Laufen, Radeln, Schwimmen oder einfach nur zügiges Spazierengehen: „Wer nach einer längeren Pause wieder mit dem Sport anfangen möchte, sollte behutsam beginnen“, rät Nicole Reindl, Sportwissenschaftlerin im AOK-Bundesverband. Wer zu schnell zu viel will, riskiert Verletzungen und verliert bald die Motivation. Bewegung an der frischen Luft stärkt Herz und Kreislauf, vertreibt Stress, schlechte Stimmung und überflüssige Pfunde genauso, wie sie den Geist fit hält, uns besser schlafen lässt und das Immunsystem stärkt. Es gibt also viele gute Gründe, sich regelmäßig draußen zu bewegen. Doch nicht immer schafft man es auch, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. AOK-Expertin Reindl sagt, wie es – je nach Bewegungstyp – klappen kann.

Sie haben vor dem Winter Sport gemacht und wissen nun nicht, wie Sie wieder loslegen sollen?

Wenn Sie nach wie vor Lust auf den Sport haben, den Sie vorher betrieben haben, lautet der einzige Ratschlag: Fangen Sie langsam wieder an. Gerade sportliche Menschen übernehmen sich schnell, weil sie an ihre alten Leistungen anknüpfen wollen. Damit riskiert man Verletzungen ebenso wie Unlust, weil der gewohnte Erfolg ausbleibt. Die Devise lautet beim Joggen, Schwimmen wie beim Nordic Walking und allen anderen Sportarten: ruhig erst mal mit fünf oder zehn Minuten in gemäßigtem Tempo anfangen. So stellt sich der Spaß wieder ein. Auch für den Körper ist es besser, nicht von null auf hundert zu starten. Vielleicht haben Sie – obwohl Sie Ihrem alten Sport treu bleiben – einfach mal Lust, ihrem Bewegungspensum einen neuen Kick zu geben? Suchen Sie sich einen Sportpartner oder eine Gruppe, setzen Sie sich ein Ziel für diese Saison, etwa die Teilnahme an einem Volkslauf oder einer Sportveranstaltung, oder machen Sie sich mal einen ganz neuen Trainingsplan. Vielleicht haben Sie aber auch Lust auf etwas mehr Abwechslung? Kombinieren Sie doch mal Ihre gewohnte Sportart mit einer neuen.

Nach der Winterpause möchten Sie eine neue Sportart ausprobieren?

Wenn das Ihr Gefühl ist, dann ist der Frühling genau der richtige Zeitpunkt. Wie wäre es mit Inlineskaten, Rollskifahren, Handball oder Rudern im Verein? Auch Hockey, Bogenschießen oder Klettern könnte Sie interessieren – Sportalternativen zum Joggen, Radeln, Schwimmen gibt es zahlreiche. Vielleicht ist es aber auch gar nicht so sehr die Sportart, auf die Sie keine Lust mehr haben, sondern es sind die Umstände. Haben Sie keine Lust mehr, allein Sport zu treiben? Dann können Sie unter www.aok.de einen Sportpartner finden.

Sie wollen sich vor allem bewegen, um abzunehmen?

Die Kombination aus mäßigem Ausdauersport und mehr Bewegung im Alltag ist perfekt für Sie. Joggen, Radeln, Schwimmen oder auch Nordic Walking wären der perfekte Einstieg für Sie. Wenn Sie sich schlecht motivieren können und gerne Ausreden zur Hand haben, wären ein Sportpartner oder eine Gruppe für Sie perfekt. Eine Gruppe mit Trainer hätte den Vorteil, dass er Sie bei Ihren Plänen gezielt unterstützen kann und dafür sorgt, dass Sie sich nicht zu viel zumuten oder falsch belasten und so schnell die Lust verlieren. Zudem können Sie neben dem Sport leicht und effektiv auch den Alltag bewegter gestalten, um den Gewichtsverlust zu unterstützen. Die Klassiker dabei: Treppe statt Aufzug benutzen, mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren, viel mit Kindern, Enkeln oder befreundeten Familien draußen aktiv sein, Bus oder Bahn eine Station früher verlassen und die restliche Strecke zu Fuß gehen.

Sie sind kein Sporttyp, wollen sich dennoch mehr bewegen?

Wer auf Sport verzichtet, kann sich trotzdem viel bewegen und in Schwung kommen. Für Sie wäre es wichtig, möglichst viel Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Treppensteigen, flottes Spazierengehen, Gartenarbeit, schwungvolles Putzen – auch das bewegt den Alltag. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie mindestens 150 Minuten körperliche Bewegung pro Woche erreichen. Das muss nicht am Stück sein und darf sich gerne auf mehrere Tage der Woche verteilen. Entscheidend ist es zur Gesunderhaltung jedoch, dass Sie pro Woche mindestens auf zweieinhalb Stunden kommen, in denen Sie leicht schwitzen und Ihr Herz etwas schneller als gewöhnlich schlägt.

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