Kategorie-Archiv: Gesundheit

Was im Gehirn von Legasthenikern anders läuft

Dumm, faul, unwillig: Menschen mit Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) kämpfen mit vielen Vorurteilen. Das erschwert ihren ohnehin mühsamen Alltag zusätzlich. Hinter der Legasthenie, wie LRS auch heißt, steckt eine Fehlschaltung im Gehirn, berichtet das Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“ (Ausgabe vom 15. September 2015).

„Das Hör- und Sprachzentrum sind nicht richtig miteinander verbunden“, erklärt Tiemo Grimm, Professor für Humangenetik an der Universität Würzburg. Genau die müssen beim Lesen aber eng zusammenarbeiten. Heilen lässt sich LRS zwar nicht. „Aber mit viel Geduld und spezieller Förderung“, sagt Grimm, „kann man erreichen, dass es nur eine Beeinträchtigung bleibt.“

Geschmeidig durch den Winter – Tipps

Die Acerolakirsche ist für den Transport zu empfindlich, deshalb wird sie meist zu Saft weiterverarbeitet. Er enthält weltweit am meisten natürliches Vitamin C, ungefähr 800 mg / 100 ml. © Schoenenberger
Die Acerolakirsche ist für den Transport zu empfindlich, deshalb wird sie meist zu Saft weiterverarbeitet. Er enthält weltweit am meisten natürliches Vitamin C, ungefähr 800 mg / 100 ml. © Schoenenberger

Nutzen Sie den goldenen Herbst, um sich für die rauen Wintertage zu wappnen. Viel Bewegung an der frischen Luft sowie vitaminreiches Obst und Gemüse helfen, das Immunsystem zu stärken und uns widerstandsfähig zu machen. Doch das allein reicht nicht immer aus. Viele von uns erwischt es trotzdem jedes Jahr. Verwenden Sie daher zur Vorbeugung zusätzlich natürliche Mittel aus der Hausapotheke, um gesund zu bleiben.

Nie mehr trockene Haut und sprödes Haar

Sprödes, glanzloses Haar ist die Folge trockener Heizungsluft und Fönwärme. Im Winter braucht das Haar daher besondere Pflege. Massieren Sie einen Esslöffel mild-cremiges Avocadoöl (Reformhaus oder von Neuseelandhaus.de) in Ihre Haare ein und lassen Sie es eine halbe Stunde einwirken. Danach gut auswaschen. Sein hoher Gehalt an Vitamin E und Ölsäure schützt und stärkt das Haar zugleich und verleiht ihm attraktiven Glanz. Auch empfindliche Haut-Partien wie Ellbogen und Knie sowie die Lippen sollten ein bis zweimal in der Woche mit Avocadoöl gepflegt werden. Enzymreicher Manuka-Honig und Manuka-Öl sind ebenso geeignet. Das beugt rissigen Lippen und entzündeten Mundwinkeln vor.

Manuka-Öl wird aus dem Strauch der neuseeländischen Südseemyrte gewonnen. © Neuseelandhaus.de / Wirths PR
Manuka-Öl wird aus dem Strauch der neuseeländischen Südseemyrte gewonnen.
© Neuseelandhaus.de / Wirths PR

Schnupfen vorbeugen

Schnupfen ist lästig. Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt es sich, viel Vitamin C zu sich zu nehmen. Das steckt in Kartoffeln (unser wichtigster Vitamin C-Lieferant), Obst und Gemüse wie Grünkohl und Paprika. Nicht zu unterschätzen ist der Vitamin C-Gehalt von Brennnesseln.

Heißer Sanddorn mit Echinacea und Acerola: Zur Stärkung der körpereigenen Abwehr, reich an Vitamin C. © H&S Tee
Heißer Sanddorn mit Echinacea und Acerola: Zur Stärkung der körpereigenen Abwehr, reich an Vitamin C. © H&S Tee

Trinken Sie regelmäßig naturreinen Brennnessel-Presssaft aus dem Reformhaus. Der Saft wird direkt aus der frischen Pflanze gepresst und enthält alle Pflanzen-Wirkstoffe. Vitaltees aus der Apotheke (von H&S) füllen die Vitalstoffspeicher. Vitaltees gibt es in den Sorten Heiße Zitrone und Heißer Sanddorn, jeweils mit Echinacea (stärkt das Immunsystem) und Acerola (hoher Vitamin C-Gehalt). Die Sorte Heißer Holunder mit Ingwer wirkt entzündungshemmend und wärmend.

Damit der Hals nicht kratzt

Furchtbar, so ein kratzender Hals. Nicht nur der Rachen ist gereizt, auch die Nerven werden strapaziert. Diesen Winter gibt es keinen kratzenden Hals. Lassen Sie zur Vorbeugung täglich einen Teelöffel neuseeländischen Manuka-Honig (Reformhaus oder Neuseelandhaus.de) auf der Zunge zergehen. Sein antibakterieller Wirkstoff Methylglyoxal (MGO) gibt Bakterien und Co. keine Chance, sich im Mund- und Rachenraum einzunisten und Reizungen auszulösen. Trinken Sie viel. Am besten heiße Tees. Sie tun Ihnen gut. Kamillenblüten-Tee oder Lindenblüten-Tee wirken vorbeugend. Eine stressfreie, entspannte Zeit wirkt sich positiv auf die körpereigene Abwehr aus. Eine Tasse Bachblütentee oder „1001 Winternacht“ (von Goldmännchen) unterstützen beim Abschalten. Wem das nicht genügt, der trinkt zur Unterstützung des Immunsystems täglich Echinacea-Presssaft, auch Sonnenhut genannt.

Ohne Blasenentzündung durch den Winter

Meist erwischt eine schmerzhafte Blasenentzündung Frauen, aber auch Männer können betroffen sein. Im Winter ist die Gefahr größer, sich anzustecken. Zug und kalte Luft sind ebenso häufig die Auslöser. Präventiv ist wichtig, das Immunsystem zu stärken. Dabei helfen Bewegung, frische, abwechslungsreiche Kost und Manuka-Honig. Achten Sie gleichzeitig darauf, Ihre Nieren, Blase und Harnwege regelmäßig zu „reinigen“. Viel trinken heißt die Devise, besonders Wasser sowie spezielle Durchspülungs- oder Blasen- und Nierentees (von H&S). Zinnkraut-Presssaft (z. B. von Schoenenberger), gemischt mit Wasser oder Gemüsesaft, durchspült die Harnwege und beugt Blasenentzündung vor.

Kreislauf stärken

Bringen Sie Gesundheit in jeden Winkel Ihres Körpers. Dafür ist ein stabiler Kreislauf notwendig. Ist das Blut in gutem Fluss, kann der ganze Körper optimal arbeiten. Nur dann funktionieren Entgiftung und Bekämpfung von Eindringlingen. Weißdorn-Presssaft bringt den Kreislauf in Schwung und unterstützt die Leistungsfähigkeit des Herzens. Würzen Sie mit Rosmarin. Gerichte bekommen dadurch nicht nur einen mediterranen Touch, Rosmarin wirkt kreislaufstärkend. Rosmarin-Presssaft ist ebenso wirkungsvoll.

Vertrauen in den Apotheker

Umfrage: Bei Problemen mit der Gesichtshaut suchen viele Deutsche Rat in der Apotheke

Bei Hautproblemen setzen viele Frauen und Männer in Deutschland auf die Kompetenz von Apothekern. Fast jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mit empfindlicher und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) mit trockener Gesichtshaut hat in den letzten 3 Monaten Gesichts-Hautpflegeprodukte in der Apotheke gekauft. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Nur im Drogeriemarkt besorgten sich bei empfindlicher (54 Prozent) oder trockener Gesichtshaut (60 Prozent) noch mehr Deutsche ihre Cremes, Lotionen oder Salben.

Drei Viertel der Frauen und Männer (76 Prozent), die für den Einkauf ihrer Hautpflegemittel in die Apotheke gingen, haben nach eigenen Angaben Probleme mit ihrer Gesichtshaut. „Immer mehr Menschen mit Hautproblemen wie Akne, Pigmentstörungen oder empfindlicher Haut vertrauen auf die Beratung in der Apotheke. Auch im Anti-Aging-Bereich hat das Pflegebewusstsein zugenommen“, sagt Petra Liekfeld von der Gesellschaft für Dermopharmazie.

Insbesondere bei Hauterkrankungen wie Rosazea oder Neurodermitis gehört die begleitende Hautpflege „in die Hand des Apothekers“, wie der Leiter des Dermatologikums Hamburg, Volker Steinkraus, betont. „Die Beratung hört nicht in der Praxis auf, sondern wird in der Apotheke fortgesetzt. Apotheker kennen die Inhaltsstoffe, die wir verordnen und können Patienten noch gezielter über die richtige Anwendung aufklären“, erläutert der Dermatologe. Umgekehrt erkenne ein Apotheker ernstere Hautprobleme und schicke den Kunden zum Dermatologen weiter.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.963 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

Gesundheitsrisiko Stress

Umfrage: Fast ein Drittel der Bundesbürger ist schon einmal an einem kritischen Punkt angelangt / 5,5 Prozent sehen sich kurz vor einem Burn-out

Von Popstar Robbie Williams über Skispringer Sven Hannawald bis hin zum Fernsehkoch Tim Mälzer – die vielen prominenten Burn-out-Fälle der vergangenen Jahre haben die Gesundheitsrisiken durch Stress in den öffentlichen Fokus gerückt. Sechs von zehn Bundesbürgern sehen in Erschöpfungszuständen ein typisches Symptom unserer Zeit, wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ergab. 62,3 Prozent der Frauen und Männer sind der Meinung, dass die heutige Zeit so beschleunigt und anspruchsvoll ist, dass die Menschen zwangsläufig irgendwann ausgebrannt und erschöpft sein müssen.

Fast jeder Dritte (32,2 Prozent) war nach eigenen Angaben im Leben schon mal an einem Punkt, an dem er dachte, er schaffe das alles nicht mehr. 6,3 Prozent sagen, sie fühlten sich wie ausgebrannt und innerlich leer, sie hätten das Gefühl, irgendwann umzukippen. 5,5 Prozent der Bundesbürger fühlen sich so gestresst und belastet, dass ihnen ein Burn-out nicht mehr weit entfernt scheint. Bei 3,7 Prozent wurde schon einmal ein Burn-out-Syndrom diagnostiziert.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.986 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

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